Tastaturklappern in Quadraphonic und ätzende Leute machen meine Arbeitszeit zur Qual.
Things are going wrong aber auch irgendwie ok. Besser wrong als gar nicht, könnte man denken. Ja das ist Fatalismus, aber Fatalismus kann ja auch sexy sein. So wie man sagt, man trifft lieber eine Entscheidung, auch wenn sie sich als falsch rausstellt, als wenn man stehenbleibt und verhungert.
Berlin ist eine Drecksstadt, geht echt gar nicht. Aber ich liebe es. Wenn Berlin sauber und piefig wäre, wär ich schon längst weg. Das abgefuckte ist das, was es leben lässt.
Ich will ein Buch schreiben.
Das könnte etwa so anfangen:
"Seit dem schwarzen Album find ich Metallica irgendwie zu kommerziell. Und Brian Johnson hat nichtmal ein zehntel von dem Sexappeal, den Bon Scott hatte. Auch wenn ich den nie live gesehen habe. Brian Johnson aber schon. 1991 in der Waldbühne. Mit Metallica als Vorgruppe. Und Queensryche. Heutzutage in meinen Kreisen Queensryche auch nur ganz ok zu finden ist glaub ich ganz schön peinlich. Wenn ich jetzt in einer dieser Abendshows sitzen würde und Hape Kerkeling fragt mich "was war denn Dein peinlichstes Erlebnis" dann würde ich sagen: "ich hab mal in einem Buch geschrieben, dass ich Queensryche - jedenfalls die Operation:Mindcrime und auch ein paar Songs von der Empire - ganz geil finde. Auch heute noch."
Oder ganz anders.
"Oder ganz anders" gilt für alles.
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